FLEX ZONE. Eine Angeberzone. Eine Dehnübung. Eine Ausstellung im Rahmen des öffentlichen Rundgangs der KHM, für die sich 12 Studenten zusammengefunden haben: Pose, Stretch, Expose. In der Show prallen raumspezifische Installationen auf Sprache, auf Wagnis und Kooperation, auf Provokation und Kritik. Mit Arbeiten von: Nadine Decker Vera Drebusch Sara Hoffmann Krzysztof Honowski Andy Kassier Dzifa Peters Daniel Shaw Şirin Şimşek Joscha Steffens Anne Weyler Josef Zky Milosz Zmiejewski 17.-19.07.2015 14-20 Uhr Eröffnung Donnerstag, 16.07.2015 19 Uhr
FLEX ZONE, Pipinstrasse 16, 50667 Köln


Stipendium Vordemberge-Gildewart 2014. Silke Albrecht Malte Bruns Frauke Dannert Alwin Lay Mercedes Neuß Nikolas Pelzer Dzifa Peters Tobias Przybilla Felicitas Rhoden Ruben Benjamin Smulczynski Anna Vogel Moritz Wegwerth Kristin Wenzel Marius Wübbeling Josef Zky


Performance Project by Claudia Barth, 2014. With: Soya Arakawa, Claudia Barth, Charlotte Eifler, Lotte Leerschool, Dzifa Peters, Martin Roos, Agnes Scherer, Kevin Schnabelrauch, Franka Scholz, Silke Schuster, Christian Wieser

https://vimeo.com/111407380

http://puppetpodium.tumblr.com/page/2

„Erkenntnis“ ist das dritte Podium in einer Reihe von monatlich stattfindenden Diskussionsrunden, organisiert von der Klasse Prof Rita McBride, Kunstakademie Düsseldorf, und dem Künstler Elmar Hermann. Die ersten Veranstaltungen zu „Verantwortung“ und „Bildung“ (November und Dezember 2013) betrafen soziale Phänomene und auch das Podium im Februar 2014 zum Thema „Zusammenarbeit“ gliedert sich in diese Reihe ein. Die Panels sind performativ und funktionieren selbst als eine Art Installation, in dem Objekte, agierende Puppen zusammen mit den eingeladenen Gästen auftreten. Sie sind inszeniert wie improvisiert, und bewegen sich spielerisch zwischen Diskussion und Aktion, Theorie und Kunst. Kollektivität und Kooperation bilden stets den Ausgangspunkt der Diskussionen, nur „Erkenntnis“ bricht scheinbar aus dieser Reihe aus. Denn Erkenntnis ist typischerweise an ein Individuum gebunden, an ein erkennendes Subjekt, das sich in seiner Realität orientieren will, Begriffe ausbildet und persönliche Erfahrungen sammelt. Im Unterschied zu „Wissen“, das sich mit anderen teilen und daher auch überprüfen lässt, scheint „Erkenntnis“ dazu verdammt, immer an einzelne Personen geknüpft zu sein. Aus diesem Konzept ergeben sich Widersprüche, zwischen Individuum vs Kollektiv, Rationalität vs Intuition, Kunst vs Wissenschaft, die in dieser Ausstellung diskutiert werden sollen.

Ab November 2013 finden monatliche Diskussionsrunden mit wechselnden Gästen zu unterschiedlichen Themen statt. Diese “Panels” werden von Studierenden der Kunstakademie Düsseldorf, Klasse Rita McBride, in Zusammenarbeit mit Elmar Hermann organisiert. Die Gestaltung umfasst alle Elemente einer Podiumsdiskussion, sowohl die Konversation als auch das Podium und das zugehörige Mobiliar. Die Podiumsteilnehmer werden dem jeweiligen thematischen Schwerpunkt entsprechend ausgewählt und eingeladen. Neben Künstlern handelt es sich hier auch um Philosophen, Soziologen, Stadtplaner, Kuratoren etc. Außerdem gibt es speziell für die Diskussionsrunden angefertigte Puppen, die zunächst durch ein kurzes Spiel in das Thema der Diskussion einführen, und später die einzelnen Redebeiträge steuern. Die gesamte Veranstaltungsreihe orientiert sich inhaltlich am Thema “Zusammenarbeit” - ausgehend vom aktuellen Buch des US-amerikanischen Soziologen Richard Sennett. Speziell Kooperation im Bereich der Künste, aber auch soziale und politische Aspekte künstlerischen Handelns. Theoretischer Input sowie künstlerische Umsetzung sollen Hand in Hand das Format einer “Podiumsdiskussion” als Choreografie einer Gesprächsrunde neu bestimmen.

Im Fall der Klasse von Rita McBride wurde deren ehemaliger Student Manuel Graf eingeladen, die Installation der Räume zu konzipieren. Sehr erfolgreich im Übrigen. Den Kern der Ausstellung bildete eine schwarz lackierte Holzkonstruktion, die schon allein aufgrund ihrer schieren Form an ein Rhizom denken ließ. Darauf, daneben und/oder daran angebracht fanden sich Objekte, Zeichnungen, Fotos, Screens, Soundmaschinen und Videos, wovon eines die Klasse in flash-Animation die avisierte Reise nach L.A. antreten ließ. Zudem konnten von Glen Rubsamen entworfene Poster und Taschen erstanden werden, frei nach dem Begriff, welcher der Installation gleichzeitig ihren Namen gab und ihr politisches Potential eröffnete: Value. Frei übersetzt Wert, Verkaufswert, Marktwert oder schlicht Geld, Kommerz. Aber auch Nutzen oder Aussagekraft. Um die politische Dimension zu umreißen, die eine ausschließliche Fixierung auf den kommerziellen Wert beziehungsweise auf das Paradoxon von Wert und Nutzen von Kunst anzeigt, sei hier nur auf einige Autoren verwiesen: Debord, Fischer-Lichte, Rebentisch, Rancière. Ach ja, und Marx. Man darf im Fall von McBride und ihren Studenten davon ausgehen, dass die Auseinandersetzung mit Kunstbegriffen und ästhetischen Konzepten der Gegenwart ernsthaft und aktuell gehalten wird, daher sehe ich vor allem in der Engführung der zentralen Begriffe von Wert und Nutzen sowie der relationalen Form der Installation deren politisches Potential. http://www.perisphere.de/analyse/politik-zum-rundgang-der-kunstakademie-dusseldorf

Von 2013 bis 2015 war die Ausstellung „Gruppeneffekt“ in der NRW.BANK in Düsseldorf zu sehen. Die Studenten der Klasse Rita McBride der Kunstakademie Düsseldorf entwickelten ortsspezifische Kunstprojekte, in denen Objekte und Orte der NRW.BANK die Hauptrolle spielten. In einigen Projekten wurden Mitarbeiter der NRW.BANK zusammen mit den Künstlern aktiv, um gemeinsam Unterschiede und Berührungspunkte der jeweiligen Arbeitsweisen zu erkunden und Erfahrungen auszutauschen. Mit dieser Vielfalt an verschiedenen künstlerischen Positionen stellte die Klasse Rita McBride Fragen nach dem Verhältnis von Realität und Fiktion, Arbeit und Spiel, Material und Idee. Es wurden regelmäßig öffentliche Führungen durch die Ausstellung angeboten. http://www.nrwbank.de/de/corporate/wirueberuns/kunst-in-der-bank.html# 1EGruppeneffekt 1C

Studierende der Klasse von Prof Rita McBride (Kunstakademie Düsseldorf) entwickeln gemeinsam mit Elmar Hermann (Künstler, Düsseldorf) ein Ausstellungsprojekt für den Kunstverein. Thematischer Rahmen ist Sprache als künstlerisches Medium - sowohl das Sprechen über wie auch das Sprechen als Kunst. Verschiedene Assoziationen zum Begriff MARINA werden nach Relevanz sortiert, von ihrer gängigen Verwendung gelöst und in einen neuen Kontext überführt. So entsteht ein Präsentationsformat, das unterschiedliche Ansätze und Interessen zu einer gemeinsamen Erzählung zusammenfasst. Marina or ... How to be a good friend How to love life today How to open your eyes How to suffer successfully How to take your time incl: Claudia Barth, Amit Goffler, Ramon Graefenstein, Elmar Hermann, Li Ji Hwan, Damaris Kerkhoff, Hong Myeong Gil, Timo Krause, David McKay, Idowu Oluwaseun, Dzifa Peters, Anja Schneider, Stanton Taylor, Vasilis Zarifopoulos http://www.duisburg365.de/duisburg/artikel/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=3996

Exhibition by class of Thomas Grünfeld, Orangerie Schloss Rheda, 2009

Exhibition by class of Thomas Grünfeld, Kyoto Bar Cologne, 2009